Kirchenbeitrag

!!! Die Vorschreibungen für 2017 sind verschickt (Betrag gilt für 
das ganze Jahr!). Durch die EDV-Umstellung kann es im Einzelfall
zu Problemen kommen. In diesem Fall: Bitte treten Sie nicht aus,
sondern rufen Sie uns an!!! - - - Mobil: 0676 844 1212 02

Liebe Gemeinde,

liebe Beitragszahlerin,
 lieber Beitragszahler,

WatzakHelmerIngezunächst möchte ich mich bei Ihnen als freiwillige Kirchenbeitragsbeauftragte vorstellen. Sicher haben Sie schon gehört oder gelesen, dass mit unserer „Übersiedlung“ in die Diözese Niederösterreich mit Mitte Jänner auch der Zeitpunkt gekommen ist, den Kirchenbeitrag direkt in unserer Gemeinde einzuheben.
Die Änderungen betreffen aber nicht nur das „wer kassiert“, vielmehr haben sich österreichweit 2016 auch der Prozentsatz und der Einstufungsmodus geändert, die bundesgesetzlichen Vorgaben für den automatischen Lohnsteuerausgleich sind heuer noch dazu gekommen. Darüber informiert Sie ein Beiblatt in der für Ende März vorgesehenen KB-Vorschreibung.

Die Kirche hat in unserer Zeit der Unsicherheit und immer größerer Einkommensunterschiede vielfältige Aufgaben, die auch Geld kosten.
Unsere Kirchengemeinde veranstaltet Gottesdienste, betreut Kinder und Jugendliche, verschickt Informationen und Nachrichten. Vieles davon geschieht ehrenamtlich.
Wir erhalten Kirchen- und Versammlungsräume, veranstalten Kurse, bieten Hilfe in Not. Unsere Kirche ist Gemeinschaft und so wollen wir auch gemeinsam und gerecht dazu beitragen.
Die Internetseite www.gerecht.at steht ihnen dazu mit vielen Auskünften zur Verfügung. Schon die Web-Adresse sagt deutlich, worum es geht: 
Der Kirchenbeitrag muss gerecht verteilt werden.

Dazu hat die Evangelische Kirche AB u. HB Österreich den Kirchenbeitrags-Prozentsatz von 1,5 auf 1,2 Prozent gesenkt und die Bemessung nach den Berufen und den im Wohngebiet duchschnittlich üblichen Jahreseinkommen eingeschätzt. Diese werden von der ÖSTAT (Statistik Austria) regelmässig aus den Steuer- und Sozialausgaben errechnet und veröffentlicht. Für viele wurde der Kirchenbeitrag dadurch ein bisschen kleiner.
ABER: Kein KB-Zahler ist „Durchschnitt“ und so kann es leider vorkommen, dass die Bemessungsgrundlage trotz aller Sorgfalt nicht stimmt. Wir wissen nicht, ob Sie zum Beispiel nur Teilzeit arbeiten, gerade in Karenz sind oder unglücklicherweise gerade keinen Arbeitsplatz haben. Auch haben wir – unseren diakonischen Grundsätzen entsprechend – die Möglichkeit, auf soziale Härtefälle behutsam einzugehen.

Deshalb meine dringende Bitte: Sprechen Sie gleich mit mir, wenn die Vorschreibung nicht stimmt. Selbstverständlich werden alle Daten vertraulich behandelt.
Einfach nicht zu bezahlen, führt automatisch zu Mahnungen und Anwaltskosten, da sind auch der Pfarrgemeinde und mir die Hände gebunden. Ein Austritt ist keine Lösung, die Zahlungspflicht für Rückstände wird damit sofort schlagend.
Ich freue mich auf die Herausforderung, den Kirchenbeitrag gerecht einzuheben und ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Inge Watzak-Helmer
Telefon: 0676 844 121202
Mail: tragwasbei@evangschwechat.at“