Haben Sie, hast du die Geschichte erkannt? Sie steht so ähnlich in der Bibel und ist der Kern dessen, was wir „Evangelium“ nennen:

Im Evangelium geht es nämlich nicht um abstrakte Lebensregeln, sondern um einen Gott, der uns liebt. Der uns vermisst. Der sein himmlisches Schloss verlässt, Galaxien tief herabsteigt und Mensch wird. Um uns zu suchen, um uns zu finden, um uns zu befreien von Schuld, Angst, Unfreiheit, Tod. Um uns heimzuholen in die Arme des Vaters.

Anders als der Landstreicher in der Geschichte ist Jesus aber nicht nur „fast“ gestorben – er ist gestorben. Und das freiwillig und absichtlich. Aus Liebe zu uns und aus Liebe zu DIR, der du gerade diese Zeilen liest! (Warum das genau nötig war, kannst du noch einmal HIER nachlesen.)

Wie bei dem Prinzen ist die Geschichte mit dieser Liebestag jedoch nicht zu Ende: Christinnen und Christen aller Jahrhunderte behaupten fröhlich, dass Jesus auferstanden ist und feiern dies jedes Jahr zu Ostern. Diese Behauptung klingt zwar zunächst einmal etwas verrückt, macht aber dennoch Sinn. Mehr zu diesem Thema findest du HIER.

Der Gott, der aus Liebe zu uns Mensch wird! Der Apostel Paulus formuliert das in der Bibel so (Philipper 2):

Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest, so wie Gott zu sein. Er gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben der Menschen. Im Gehorsam gegen Gott erniedrigte er sich so tief, dass er sogar den Tod auf sich nahm, ja, den Verbrechertod am Kreuz.

Darum hat Gott ihn auch erhöht und ihm den Rang und Namen verliehen, der ihn hoch über alle stellt. Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind, auf der Erde und unter der Erde; alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist der Herr!« Und so wird Gott, der Vater, geehrt.

(Die Bibel: Brief des Paulus an die Gemeinde in Philippi – Kapitel 2)