Und wer bitte ist verantwortlich?

Und wer bitte ist verantwortlich?

Haben sie/hast du diese Frage schon gehört oder vielleicht sogar selbst gestellt?
Die österreichische Fußballnationalmannschaft verliert ein wichtiges Spiel. Der Trainer, der gar nicht gespielt hat, wird dafür verantwortlich gemacht und gefeuert.
Erinnern sie sich noch? Die Reichsbrücke in Wien stürzt ein und der Baustadtrat, der
die Brücke gar nicht gebaut hat, übernimmt die Verantwortung und tritt zurück.
In Paris, Nizza, Barcelona, London, Berlin, Brüssel finden Terroranschläge statt.
Der IS übernimmt die Verantwortung.

Im Kinderzimmer herrscht Unordnung und Max findet sein Lesebuch nicht.
Mama sagt: “Mein Kind, du bist für deine Sachen verantwortlich“
Die Spitzenkandidatin einer Partei verspricht einen verantwortungsvollen Wahlkampf
zu führen.
Was ist Verantwortung eigentlich?
Verantwortung ist zum einen die Pflicht, dafür zu sorgen, dass das Notwendige und
Richtige getan wird und kein Schaden entsteht.
Zum anderen ist Verantwortung die Verpflichtung, für seine Handlungen einzustehen
und ihre Folgen zu tragen.
Da heißt für mich, ich muss „ES“ verantworten (eine Entscheidung) und ich muss
„MICH“ verantworten (bei Gericht).
Verantwortung kann juristisch, politisch oder moralisch sein.
Es gibt Selbstverantwortung, Eigenverantwortung, Mitverantwortung.

Verantwortung kann man …..

tragen, übernehmen, abgeben, abwälzen, übertragen, haben und nicht haben, ableh-
nen, ernst nehmen, sich aus der Verantwortung stehlen oder drücken, jemanden zur
Verantwortung ziehen, sich seiner Verantwortung bewusst sein.
Ich kann verantwortungsvoll oder verantwortungslos agieren.
Der deutsche Satiriker Prof. Querulix sagte dazu: „Wer verantwortlich handelt,
braucht keine Sorge zu haben, später zur Verantwortung gezogen zu werden.“
Vom Dalai Lama stammt der Satz: “Oft schieben wir anderen die Verantwortung für
unsere Probleme zu.
Von einem mir Unbekannten stammt folgendes Zitat:
„Sich vor seiner Verantwortung drücken ist leicht, aber vor den Folgen des Drückens vor der Verantwortung können wir uns nicht drücken.“
Für diesen Artikel übernehme ich selbstverständlich die volle Verantwortung.

Ihre/Deine Ingrid Herl

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Weihnachten


So kurz kann die Weihnachtsgeschichte sein. Keine lange, ausgeschmückte Erzählung, ein Satz, kurz und prägnant. Johannes beginnt sein Evangelium mit „Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“. Damit ist in Vers 14 alles zu Christi Geburt gesagt. Gott wurde Fleisch – Fleisch im Sinne von Mensch, mit aller seiner Schwäche und Vergänglichkeit, mit allen Freuden und Leiden bis zum Tod. Gottes Sohn „wohnte unter uns“, hat über 30 Jahre lang alle Dimensionen des menschlichen Lebens durchlaufen.
Warum? Zwei andere Verse im Johannesevangelium antworten uns auf diese Frage.

  • „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh 3,16)
  • „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ (Joh. 1,12)

Das ist die frohe Botschaft zu Weihnachten: Uns ist heute der Heiland geboren.
Gesegnete Weihnacht wünscht Ihnen
die Evangelische Pfarrgemeinde Schwechat

 

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